Warum ich in meiner parapsychologischen Beratung keine Betroffenen an Funk und Fernsehen vermittle

Allgemeines

Schon öfter bekam ich in den letzten Jahren Anfragen von Radio- oder Fernsehsendern, ob ich ihnen Menschen, die paranormale Erfahrungen gemacht haben, vermitteln könnte. Die Antwort ist in jedem Fall dieselbe:

Ich mache das grundsätzlich nicht!

Dabei spielt auch keine Rolle, dass die Betroffenen selbst dem unter Umständen zustimmen würden.

Für diese Ablehnung gibt es mehrere Gründe. Menschen, die solche Erfahrungen machen, befinden sich nicht selten in einer psychischen Ausnahme- und Notsituation. Diese Menschen brauchen Hilfe bei der Bewältigung der Geschehnisse, zu der zwingend ein geschützter Raum gehört, innerhalb dessen sie über ihre Erfahrungen berichten können und der ihnen Vertraulichkeit und Verschwiegenheit garantiert. Medien dagegen suchen oft Sensationen, Geschichten, die sie vermarkten können. Auf die Befindlichkeiten der Menschen hinter den Geschichten wird dabei selten Rücksicht genommen. So sehe ich insbesondere bei Privatsendern die Gefahr, dass die Erlebnisse Betroffener entweder ins Lächerliche gezogen oder – im anderen Extrem – durch okkkulte „Erklärungsmuster“ mystifiziert werden, um eine „Story“ zu produzieren. Beides ist für Betroffene nicht hilfreich, ebenso wenig wie die Tatsache, dass die Betroffenen dabei einer Bewertung durch eine breite Öffentlichkeit ausgesetzt sind.

Natürlich gab und gibt es durchaus Ausnahmen. Es wurden auch schon seriöse Dokumentationen zum Thema ausgestrahlt. Allerdings weiß man im Voraus nie, was der zuständige Redakteur aus den Erlebnissen Betroffener macht. Ist eine Sendung einmal produziert, ist zudem oftmals keine Kontrolle der Inhalte mehr möglich.

Medienanfragen, die auf ein allgemeines Interesse an meiner Beratung zielen und nicht nur darauf aus sind, Betroffene ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren, nehme ich dagegen gern an.

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