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Menschen wie ich, die sich mit sogenannten paranormalen Phänomenen befassen, werden oft als Parapsychologen bezeichnet. Leider ist der Begriff nicht ganz unproblematisch. Er unterscheidet nämlich in der Regel nicht zwischen wissenschaftlich ausgebildeten Menschen wie studierten Psychologen oder Physikern, die sich mit der Materie auseinandersetzen, und Laien, die das tun. Auch wenn längst nicht alle Laien schlechte Arbeit auf diesem Gebiet leisten, so bleibt es leider nicht aus, dass man mit diesem Begriff auch mit Menschen in einen Topf geworfen wird, die nicht mal ansatzweise wissenschaftlich und seriös arbeiten, sondern beispielsweise von sich selbst behaupten, bestimmte Fähigkeiten zu haben, die sie dann Menschen anpreisen, oder Ratsuchenden zweifelhafte „Erklärungen“ liefern, die schlimmstenfalls für noch mehr Verwirrung sorgen, anstatt aufzuklären.

Aus diesem Grund nenne ich mich nicht Parapsychologe. Ich bin ein Psychologe, der sich mit Parapsychologie befasst. Auf die wissenschaftliche und fachliche Fundierung meiner Ausbildung und Arbeit lege ich dabei großen Wert, weil ich sie als Qualitätsmerkmal betrachte, mit dem ich mich von den oben genannten selbsternannten „Parapsychologen“ abhebe.

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